MIF4 in Vreden
Am 27. und 28.07.02 fanden wieder die MIF "Men in Fat" in Vreden statt. Bei brütender Hitze standen den MIF der Schweiß in den Schuhen und das schlimmste! : Bei dem Wetter hatte kein einziger abgesagt! Ulrich und CeBe mußten ganz schön ran, um die Karawane zu bewältigen, die da auf Sie zu rollte, während Dirk und Pleff sich am Schraubenzieher wunde Finger und einen Sonnenbrand holten.

Die Gäste brachten reichlich Getränke und Speisen mit, weshalb der Kühlschrank manchmal überquoll. Dieses stellte aber kein Problem dar, denn Bedarf an kühlen Getränken war genügend vorhanden. In der alten Scheune war für Schatten und Sitzgelegenheiten gesorgt An dieser Stelle nochmals heißen Dank an Frikadellendreherrobert, Weissbierbringerfranz (oder warst du das etwa nicht) und an alle anderen, die die Teilnehmer, sich und uns vorzüglich beköstigten.

Der Samstag verlief vormittags recht ruhig, was man von nachmittag nicht behaupten konnte, denn da standen Autos und Teilnehmer Schlange vor der Bühne. Als "kleine Attraktion" brachte Paul seinen W100 mit, was dazu führte, daß die Hohraumpistolen und Schraubendreher schlagartig fallen gelassen wurden, um dieses gigantische Fahrzeug zu bewundern. Einige wurden damit sogar durch die Gegend chauffiert, nur Ulrich und CeBe wollte er nicht mitnehmen. Warum nur??

Wie schon bei den letzten MIF konnten wir alte und neue Bekannte begrüßen, was, wie immer, zu Interessanten Gesprächen führte. Auch dieses mal war Franz der weitest gereiste, wobei aber nicht zu verachten ist, das die meisten schon ca. 2-300km hinter sich hatte, als sie in Vreden eintrafen. Hervorstechend bei den Fahrzeugen war ein 123er, dessen Schweller innen so jungfräulich waren, daß wir uns fast nicht trauten, dort Sanders reinzusprühen. Aber besser jetzt und für alle Zeiten fettig, als in kurzer zeit rostig!

Da unsere Frauen Langeweile hatten, entschlossen sie sich, spontan einen Grillabend in CeBe´s Garten zu organisieren. So wurde kurzerhand Grillfleisch und Kohle rangeschafft, die vorhandenen Getränke um einige freudebringende ergänzt und die Sitzbänke von der Scheune auf die Terrasse gefahren. Benzingespräche und dumme Sprüche betonten die Ernsthaftigkeit dieser Veranstaltung. Wegen der spontanen Entscheidung konnten leider nicht alle, die es wünschten, teilnehmen, wir werden aber für die Zukunft versuchen, einen solchen Abend mit in die Planung einzubringen.

Dann kam der Sonntag.
Mit zunächst klitzekleinen Augen ging es ans Werk und als die erste Hefekaltschale die Kehle hinunter rann, konnte man es auch in der Hitze einigermaßen aushalten. Auch an diesem Tag wieder jede Menge Arbeit, jede Menge mitgebrachter Getränke, wobei die 4 Malocher in der Sonne sich eher an bleifreies hielten, dann sonst wären sie wohl umgefallen. Es war eine Affenhitze! Aber was tut man nicht alles, um der Betriebstemperatur von Sanders gerecht zu werden! Das Fett verflüssigte sich auch schon ohne Heizplatte im Vorratstopf, so daß die Idee, es mit Spachteln in den Heiztopf umzufüllen gründlich überdacht werden mußte. Jetzt hat die Bauersfrau ne Suppenkelle weniger, woran Cebe heute noch durch böse Blicke erinnert wird :-) Um dem ganzen noch mal einen kleinen Reiz zu verleihen, fiel zwischenzeitlich für ca. 30 Minuten der Strom aus, was zu einer nicht unerheblichen Verzögerung und noch mehr Schweiß führte. Stellt euch mal vor, wir hätten die weit gereisten wieder nach hause schicken können, weil kein Strom da ist!!

Zum Schluß wird alles Gut.
Pleff und Dirk traten die Heimreise in klimatisierten Autos an, CeBe und Ulrich ließen es sich nach einer ausgiebigen Dusche am Grill, den die Frauen wieder neu bestückt haben, gutgehn und so endete dann ein wahrlich heißes und fettiges Wochenende.


Genug geschrieben... schaut euch die Bilder an.